Rennrodel-Weltcup 2014

Foto: FIL/Sobe


Rennrodel-Weltcup 2014

Ergebnisse Sonntag

Pigneter (ITA) und Lavrentjeva (RUS) zurück auf der Siegesstraße

„Ich habe alles geben müssen, um hier noch zu gewinnen. Wenn es so knapp ist, darf man sich nicht einmal einen kleinen Fehler erlauben“, meinte Seriensieger Patrick Pigneter (ITA), der nach dem ersten Lauf noch an zweiter Stelle lag. Und wieder war es Thomas Kammerlander, der den Südtiroler beinahe vom Thron gestoßen hätte. „Der Sieg wäre drin gewesen, aber wir waren so knapp beisammen nach dem ersten Lauf, dass wir alle voll riskieren mussten. Mir sind dann zwei kleine Fehler passiert, die haben es ausgemacht, aber ich bin zufrieden mit dem zweiten Platz“, meinte Kammerlander, der nächste Woche auf seiner Heimstrecke in Umhausen bei der Europameisterschaft, die zugleich mit dem Weltcup als „race in race“  ausgetragen wird sicher zu den engsten Favoriten zählt. Sein Ziel: „Eine Medaille wäre schön“.

Als einziger heuer bei jedem Rennen bisher am Podest zu finden war Michael Scheikl (AUT), diesmal jedoch auf dem dritten Platz. „Die Strecke in Passeier ist bekannt für knappe Zeitabstände. Ich habe im oberen Steckenteil gut mithalten können, für die lange Gerade im unteren Teil bin ich ein bisschen zu leicht, aber dafür habe ich bei engeren Passagen dann wieder Vorteile. Es läuft super heuer, ich hoffe, dass es so weitergeht“, meinte Scheikl.

Ekatharina Lavrentjeva (RUS), die eine Woche lang die Weltcupführung an Tina Unterberger (AUT) hatte abgeben müssen, setzte sich mit ihrem 48. Weltcupsieg wieder an die Spitze der Gesamtwertung. Dabei war sie sich zunächst ihres Sieges gar nicht sicher: „Ich habe die Zeit nicht gesehen und auf den letzten Metern nicht gewusst, wo ich liege. Gestern habe ich die Gerade im unteren Teil ganz schlecht erwischt, heute bin ich besser gefahren. Passeier ist nicht so leicht für mich, ich mag lieber die Strecken mit vielen Kurven.“ Wie schon so oft, spielten sich die wahren Duelle auf den Plätzen hinter der Russin ab, die Zweitplatzierte Greta Pinggera (ITA), gibt sich aber angriffslustig: „Man sieht, dass ich mit den Zeiten näher komme.“ Und tatsächlich fehlten ihr nur neun Hundertstel, im ersten Lauf gar nur drei Hundertstel, auf Lavrentjeva. „Ich hatte zu Saisonbeginn ein paar Probleme, war in Russland nicht dabei und ein Parallelbewerb ist immer ein bisschen eine Lotterie, so fehlen mir jetzt wichtige Punkte im Gesamtweltcup und ich fahre einfach Rennen für Rennen“, so Pinggera.

Nicht ganz glücklich war Lokalmatadorin Evelin Lanthaler (ITA) mit ihrem dritten Platz: „Ich weiß, dass mehr drinnen gewesen wäre und ich ärgere mich über mich selbst, weil mir kein einziger perfekter Lauf gelungen ist. Auf der Heimbahn zu fahren ist immer ein Vorteil und ein Nachteil, weil jeder eine Erwartung hat. Ich bin aber trotzdem mit dem dritten Platz zufrieden. Eine Genugtuung zum Schluss war es auf jeden Fall, dass ich im letzten Lauf die schnellste Zeit gefahren bin.“

Im Teambewerb setzte sich die Mannschaft aus Italien durch. Die Plätze zwei und drei belegten Russland und Österreich. Beachtlich ist, dass die erst 15-jährige Theresa Maurer (GER) die zweitbeste Laufzeit der Damen, geschlagen lediglich von Ekatharina Lavrentjeva, erzielte. Das Team Deutschland mit Marcus Grausam und dem neu gebildeten Doppelsitzerpaar Christian Wichan/Oliver Schiller belegte den fünften Platz hinter Polen.

Den Nationencup der Herren mit einer Rekordteilnehmerzahl von 21 Startern konnte Anton Blasbichler (ITA) vor Stefan Gruber (ITA) und Florian Glatzl (AUT) für sich entscheiden. Im Nationencup starten jene Athleten, die sich für den Weltcup nicht qualifizieren, da nur vier Herren und drei Damen pro Nation im Weltcup starten dürfen.

Endergebnis GRM Weltcup Herren:
1. Patrick PIGNETER (ITA), 0:54,42(2), 0:54,44(1), 1:48,86
2. Thomas KAMMERLANDER (AUT), 0:54,37(1), 0:54,67(4), 1:49,04
3. Michael SCHEIKL (AUT), 0:54,64(3), 0:54,58(2), 1:49,22
4. Florian BREITENBERGER (ITA), 0:54,76(5),0:54,66(3), 1:49,42
5. Alex GRUBER (ITA), 0:54,73(4), 0:54,80(5), 1:49,53
6. Thomas SCHOPF (AUT), 0:55,08(6), 0:55,41(6), 1:50,49
7. Jurii TALIKH (RUS), 0:55,37(7), 0:55,48(7), 1:50,85
8. Florian CLARA (ITA), 0:55,37(7), 0:55,73(10), 1:51,10

GRM Weltcupstand Herren (3/7):
1. Patrick PIGNETER (ITA)     260
2. Thomas KAMMERLANDER (AUT)     245
3. Michael SCHEIKL (AUT)     240
4. Alex GRUBER (ITA)     164
5. Florian BREITENBERGER (ITA)     130
6. Aleksandr EGOROV (RUS)     124
7. Jurii TALIKH (RUS)     113
8. Stanislav KOVSHIK (RUS)     110
9. Thomas SCHOPF (AUT)     109
10. Gregorii BUKIN (RUS)     108

Endergebnis GRM Weltcup Damen:
1. Ekatharina LAVRENTJEVA (RUS), 0:57,39(1), 0:56,10(2), 1:53,49
2. Greta PINGGERA (ITA), 0:57,42(2), 0:56,16(3), 1:53,58
3. Evelin LANTHALER (ITA), 0:57,63(3), 0:56,00(1), 1:53,63
4. Carmen PLANÖTSCHER (ITA), 0:57,63(3), 0:56,79(6), 1:54,42
5. Tina UNTERBERGER (AUT), 0:57,96(5), 0:56,58(4), 1:54,54
6. Theresa MAURER (GER), 0:58,08(6), 0:56,69(5), 1:54,77
7. Maria AUER (AUT), 0:58,80(8), 0:57,29(7), 1:56.09
8. Michaela MAURER (GER), 0:58,74(7), 0:57,50(8), 1:56,24

GRM Weltcupstand Damen (3/7):
1. Ekatharina LAVRENTJEVA (RUS)     255
2. Tina UNTERBERGER (AUT)     225
3. Evelin LANTHALER (ITA)     179
4. Liudmila AKSENENKO (RUS)     169
5. Carmen PLANÖTSCHER (ITA)     160
6. Christina GÖTSCHL (AUT)     123
7. Great PINGGERA (ITA)     121
8. Petra DRAGICEVIC (SLO)     112
9. Michaela NIEMETZ (GER)     98
10. Theresa MAURER (GER)     96

Endergebnis Teambewerb GRM Weltcup (9):
1. Italien (Greta PINGGERA, Florian BREITENBERGER, Patrick PIGNETER/Florian CLARA)
2. Russland (Ekatharina LAVRENTJEVA, Jurii TALIKH, Pavel PORSHNEV/Ivan LAZAREV)
3. Österreich (Tina UNTERBERGER, Thomas KAMMERLANDER, Christoph REGENSBURGER/Dominik HOLZKNECHT)
4. Polen
5. Deutschland
6. Türkei

 

Quelle: http://www.fil-luge.org

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