Architektur+Kunst – 12. bis 20. Jh. – St. Martin in Passeier

Mittelalterliche Architektur im Passeiertal wird vielfach mit den bekannten Schildhöfen identifiziert. Acht der insgesamt elf befestigten und privilegierten Bauernhöfe befinden sich im Gemeindegebiet von St. Martin in Passeier. Weniger bekannt ist, dass sich im Martiner Ortszentrum und in der darüberliegenden Mittelgebirgslage eine erstaunliche Fülle an mittelalterlichen Bauten und Bauteilen erhalten hat, die vereinzelt bis in das späte 13. Jahrhundert zurückreichen.

Der vorliegende Architektur- und Kunstführer spürt ihrer Geschichte, ihrer Ausstattung und ihrem Flair nach und richtet sich an all jene, die offenen Auges St. Martin durchwandern.

Ein Hauptaugenmerk gilt den Bauten entlang der Dorfstraße und um die sogenannte Mandel, an denen es bereits im Mittelalter zu einer Siedlungsverdichtung gekommen ist. Hier begegnen wir auch den Zeugnissen der barocken Passeirer Kunstschule. Sie hat ihre Spuren an zahlreichen Fassaden, Kircheninnenräumen oder Kleindenkmälern hinterlassen.

Unter den insgesamt 53 vorgestellten Bauten befinden sich aber auch bäuerliche Objekte. Sie zeichnen sich durch einige architektonische Besonderheiten aus, die auf Jahrhunderte alte Traditionen zurückgreifen. Untereinander sind sie durch ein engmaschiges Wegnetz verbunden, das die landschaftlichen und klimatischen Vorzüge der Fraktionen Saltaus, Ried, Kalmtal, Matatz, Flon, Christl und Breiteben besonders zur Geltung bringt.

Bibliografische Daten

Autoren: Martin Laimer, Martin Mittermair
Herausgeber: Gemeinde St. Martin in Passeier
168 Seiten
11 × 18,5 cm
Broschur
über 130 Farbfotos
2007, verlag.Passeier

ISBN 978–88–89474–02–0
€ 8

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Dienstag, 7. Juli
Namenstag:  Willibald

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