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Die Übelseen (2.330 – 2.325 m)

Lage: Der Große Übelsee liegt von steilen Geröllhalden eingefasst zu Füßen der Kleinen Kreuzspitze (2.520 m). Der See ist 120 × 90 m groß und rund 10 m tief. Nach Westen bietet sich ein Prachtblick zu den Ötztaler Alpen und zum Seelenkogel (3.475 m). Das Wasser ist klar, der Grund steinig, kein sichtbarer Zu- und Abfluss. Um ihn ranken sich verschiedene Sagen, außerdem wird er zu den „brüllenden Wetterseen“ gezählt, die durch weithin hörbare Töne Schlechtwetter ankündigen.

Wegbeschreibung: Von der sogenannten Römerkehre (letzte Kehre vor dem Jaufenpass) zum großen Parkplatz der Fleckner Hütte fahren und das Auto dort abstellen. Nun auf dem Weg Nr. 12A in problemloser Wanderung bis zu einer Wegkreuzung weitermarschieren, dort dem Weg Nr. 12 bis zu den Übelseen folgen.
Wenige Minuten östlich davon liegt der Kleine Übelsee. Er ist 35 × 50 m groß, etwa 1/2 m tief und ebenfalls ohne sichtbaren Zu- und Abfluss. Noch ein Stück weiter östlich liegt der Scheibelesee (2.330 m). Er ist 70 × 55 m groß und etwa 2 m tief. Der Name dürfte auf die runde Form zurückzuführen sein, denn „gscheibt“ heißt rund. Bedenklich ist, dass in regenarmen Perioden im Spätsommer der Kleine Übelsee und der Scheibelesee fast zur Gänze austrocknen und der Wasserspiegel des Großen Übelsees deutlich absinkt.

von: Kurt Gufler

Ausgangsort: Römerkehre

Gehzeit: 2 ¾ Stunden

Höhenunterschied: 358 m

Schwierigkeit: Der Weg ist bis auf mehrere Auf- und Abstiege problemlos zu begehen.

Extras: Der Übelsee gilt ebenfalls als „Wettersee“, der durch unheimliches Rauschen und Grollen anstehende Unwetter ankündigt. Der Sage nach lebte in Ratschings der Hexenmeister und Zauberer Pfeifer Huisele, der alle Leute drüben in Passeier hasste. Er wollte die Kreuzspitze in den See hinein schieben und somit das ganze Passeier überschwemmen. Als der Hexenmeister mit Zaubermacht das Gestein in den See stürzen wollte, ertönten von Stuls und Platt die Wetterglocken. Das Huisele fluchte und tobte, aber es half alles nichts! Die Gesteinsmassen kamen ins Wanken, aber sie stürzten nicht nach Stuls hinunter, sondern auf die Gegenseite, ins heimatliche Ratschings, wo sich das Huisele von da an nicht mehr blicken lassen durfte.

Einkehrmöglichkeit: Fleckner Hütte, 2.062 m

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