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Schutzhütte Schneeberg (2.355 m)

Lage: Bei der Schutzhütte Schneeberg handelt es sich natürlich um keine Almhütte im herkömmlichen Sinn, sondern um ein stattliches Gasthaus, das dementsprechend viel Komfort bietet. Die Schutzhütte liegt in geschichtsträchtiger Umgebung und lädt außer den Räumlichkeiten im Inneren mit einer geräumigen Terrasse neben dem Knappenkirchlein Maria Schnee zum Verweilen und Genießen ein. Der beeindruckende Rundblick schweift von den schroff abfallenden Wänden der Gürtelspitze über das helle Kalkband der Schneeberger Weißen bis hin zum Kaindljoch und lädt zum Entdecken der Umgebung ein.

Wegbeschreibung: Zur Schutzhütte am Schneeberg gibt es mehrere häufig benutzte Zugänge. Der Normalweg Nr. 31 startet bei der Schneeberger Brücke (1.670 m, hier Parkmöglichkeiten) und führt relativ steil zum Knappendorf St. Martin am Schneeberg (ca. 1 ½ Stunden). Die zweite Möglichkeit führt über die Obergostalm (1.994 m) und im Anschluss über den Weg Nr. 29 weiter bis zum Schneeberg (rund 1 ½ Stunden). Eine dritte, beliebte Variante, startet bei der Timmelsbrücke (1.765 m) und führt über Weg Nr. 29 gleichmäßig ansteigend zuerst durch einen urzeitlich wirkenden Lärchenwald und hernach über offenes Gelände zum Schneeberg (Wanderzeit ca. 2 Stunden).

Wandermöglichkeiten: Rings um der Schutzhütte gibt es eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten, sodass nachstehend zwei davon angeführt seien. Der Weg Nr. 28A führt zum Kleinen Schwarzsee (2.609 m) und kann über den Weg Nr. 28B und im Anschluss über den Weg Nr. 28, der wieder zur Schneeberger Hütte zurückführt, zu einem Rundweg verbunden werden (Wanderzeit ca. 2 Stunden). Empfehlenswert ist auch der direkte Aufstieg zum Kaindljoch über den Weg Nr. 28 sowie die diversen angebotenen Führungen und Erlebnispfade.

von: Kurt Gufler

Ausgangsort: Schneeberger Brücke

Gehzeit: 1 ½ Stunden

Höhenunterschied: 685 m

Ausgangsort2: Parkplatz Timmelsjochstraße

Gehzeit: 1 ½ Stunden

Höhenunterschied: 656 m

Ausgangsort3: Timmelsbrücke

Gehzeit: 2 Stunden

Höhenunterschied: 590 m

Schwierigkeit: Alle drei Aufstiegsmöglichkeiten stellen außer der erforderlichen Kondition keine größeren Anforderungen.

Geöffnet: Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober

Sehenswürdigkeiten: Eckdaten zur Geschichte des Schneebergs: Kupferlöcher im Himmelreich deuten darauf hin, dass dort bereits v.Chr. Kupfer abgebaut wurde. Das erste schriftliche Zeugnis des Bergbaus am höchst gelegenen Bergwerks Europas stammt aus dem Jahre 1237. Zur Blütezeit im Jahre 1486 sollen an die 1000 Arbeiter dort beschäftigt gewesen sein. 1871 erfolgte die letzte große Bauphase, das Knappen- und Herrenhaus, sowie später das Frauenhaus und das Gasthaus, wurden damals fertig gestellt. 1967 brannte die Arbeiterkaue nieder, es erfolgte das Ende der Bergbautätigkeit. 1972 wurde die Schutzhütte wieder errichtet, seit 1996 gibt es das Erlebnisbergwerk am Schneeberg und 2005 wurde der Erlebnispfad eröffnet.

Der Kleine Schwarzsee (2.609 m): Der Schneeberger Schwarzsee liegt in einer Mulde unterhalb der Schwarzsee Spitze. Der Kleine Schwarzsee ist von rundlicher Form, 120 m lang und 110 m breit. Die Tiefe beträgt 8 bis 10 m. Der mit Fischen besetzte, von Geröll und spärlichem Graswuchs umgebene, See diente einst auch als Wasserspeicher für den Bergwerksbetrieb.

Bewirtung: Margit und Heinz Widmann

Telefon: 0473 647 045

Web: www.schneeberg.org

Ausstattung: 100 Sitzplätze drinnen, viele Sitzplätze draußen und 100 Schlafplätze.

Wanderung auf die Merkliste

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